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Pflege Schiefer

Pflege und Entstehung Schiefer

Pflege und Entstehung Schiefer

 

 

 

 

 

 

 

 

PFLEGE

Der Schiefer wird von uns vorbehandelt. Er wird mit speziellem Schieferöl eingerieben und poliert. Dadurch wird die natürliche Struktur des Schiefers hervorgehoben und gleichzeitig ist der Schiefer vor Wasserflecken und vielem mehr geschützt. Sie brauchen den Stein nur mit einem feuchten Tuch abwischen und fertig. Diese Schutzschicht hält ca. 1 Jahr, danach sollten Sie selbst wieder eine Schutzschicht auftragen. Sie können dafür Oliven- oder Leinsamöl verwenden, kein Rapsöl oder ähnliches, das wird ranzig und schimmelt. Lassen Sie das Öl eine Nacht einwirken und am nächsten Tag wischen Sie das überschüssige Öl mit einem Tuch ab und mit einer großen Bürste polieren Sie den Stein. So erhalten Sie eine wunderbare Oberfläche. 

ACHTUNG: Es werden auch im Handel Schieferplatten lackiert angeboten. Davon raten wir ab, da Lack reine Chemie ist und wir ein Naturprodukt haben. Dies passt nicht zusammen. Ausserdem wird der Lack nach einiger Zeit brüchig und reißt.

Natur sollte auch Natur bleiben, ein Stein der Natur, ohne Lack und Chemie.                   

 

ENSTEHUNG

Schiefer ist ein leicht umgewandeltes (»sehr schwach metamorphes«) Sediment-(Ablagerungs-) Gestein.Er entstand in unserem Raum vor allem in der Devon-Zeit vor 350 bis 400 Millionen Jahren durch Ablagerung von feinstkörnigen Tonschlamm-Massen, die sich unter dem Auflagerungsdruck in Tonstein verfestigten. Bei der späteren Gebirgsbildung wurden die Tonsteinschichten durch seitlichen Druck aufgefaltet. Während dieser tektonischen Vorgänge zerscherten die tonigen Gesteine. Die ursprünglichen Tonminerale wurden entlang dieser feinsten Scherfläche gedehnt und kristallisierten unter druckbedingter Erwärmung zu neuen, höherwertigen, plättchenförmigen Mineralien (Glimmer) um. Dadurch wurde dem ursprünglichen Tongestein ein neues Strukturelement aufgeprägt: die Schieferung. Die gleichförmige Einregelung der Minerale parallel zur Schieferung, ihre Verzahnung untereinander und die Bildung vieler dichtständiger, mikroskopisch feiner Glimmerlagen erzeugt die für den Dachschiefer so charakteristische Spaltbarkeit. Die Meeresablagerungen bestanden jedoch nicht nur aus reinen Tonschlick-Massen. Ein Blick auf das Wattenmeer an der Nordseeküste vermittelt einen lebendigen Eindruck von den Vorgängen und Bewegungen, die sich vor rund 400 Mio. Jahren abgespielt haben müssen. Neben dem feinen Tonschlamm wurden auch sandigere und siltigere Materialien in aufeinanderfolgenden Schichten unterschiedlicher Mächtigkeit abgelagert. Erze und andere »Verunreinigungs«-Partikel wurden von den Flüssen angeschwemmt. Tiere und Pflanzen bevölkerten das Devon-Meer und finden sich als Versteinerungen wieder, bzw. erklären ursächlich das Vorhandensein von Schwefel- und Kohlenstoffverbindungen im Gestein. Dies alles erklärt beispielsweise die von Lagerstätte zu Lagerstätte unterschiedlichen mineralischen Zusammensetzungen und Eigenschaften des Schiefers, bei manchen Lagerstätten das gelegentliche Vorhandensein von Fremdeinschlüssen metallischer Art (Pyrite), die breiten Differenzierungen in der Körnigkeit, Kristallisation, in der Anzahl der Glimmerlagen, in der Art der Verzahnung und vieles mehr.

 

 


Farbschiefer

Farbschiefer

Farbschiefer ist eine natürliche Schieferart, die durch verschiedene Ablagerungen verschiedene Farben aufweisen kann.

 

Ökobilanz

Ökobilanz

Schiefer ist ein 100% Naturprodukt, natürlich gewachsen durch Ablagerung und deshalb ökölogisch wertvoll.